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2015

Viel Wasser statt Licht

13. Kinder- und Jugendtag fällt dem Dauerregen zum Opfer

Von Rita Nandy

Ins Wasser gefallen: Der Kinder- und Jugendtag lockte nur wenige Besucher an und wurde vorzeitig abgebrochen. Die Sparkasse verlegte den Bungee-Run kurzerhand in die Eingangshalle. Am Stand der Kunstschule entstanden fluoreszierende Werke.

Wunstorf. Was für ein Pech: Statt wie geplant bunt und laut wurde der 13. Kinder- und Jugendtag zum Thema Licht trüb und feucht. Der anhaltende Regen lockte nur wenige Besucher in die Innenstadt.

Morgens hatten die Beteiligten noch voller Enthusiasmus ihre Stände aufgebaut. „Trotz des Wetters sind alle 23 Vereine gekommen“, freute sich Nadine Heuer, Schriftführerin beim Stadtjugendring. Auch Ulrich Troschke, stellvertretender Bürgermeister, wünschte bei der Eröffnung noch, dass der Regen bald aufhöre und alle Vereine ihren Zuspruch finden würden. Doch um 14 Uhr gaben Organisatoren vom Stadtjugendring das Signal zum Abbau.

Die Idee, erstmals auf eine Bühne zu verzichten, hatte sich nicht ausgezahlt. So fiel das komplette Programm ins Wasser. Spontaneität bewies die Sparkasse Wunstorf. Sie verlegte ihren Bungee-Run – einen Wettlauf an der Gummileine – kurzerhand in ihre Eingangshalle.

Familie Baal ließ sich vom Wetter indes nicht abschrecken. So freute sich Sohn Taylor wenig später über einen gemalten Skorpion auf seiner Wange. Die Befürchtungen waren allerdings groß, dass der Regen ihn sofort wieder abwaschen würde.

Wasserempfindlich waren auch die Werke aus fluoreszierender Farbe, die am Stand der Kunstschule entstanden. Als Kunst-Polizei hatten sich die Dozentinnen verkleidet. Sie wollen künftig dafür sorgen, dass jeder Kunst- und Kreativitätsangebote wahrnehmen kann. Einen Rausch der besonderen Art konnten Besucher am Stand des Teams Jugendarbeit der Region Hannover erleben. Die war mit einem Aerotrimm angereist, in dem der Besucher sich drehte und auf dem Kopf stand. Zur Alkoholprävention hatten die Sozialpädagogen aber auch sogenannte Rauschbrillen dabei. Davongerauscht sind die beiden schließlich vorzeitig, aufgrund des schlechten Wetters.

Quelle: "Leine-Zeitung" vom 21.09.2015

Alles dreht sich um das Thema "Licht"

Planungen für den 13. Kinder- und Jugendtag werden konkreter / Vereine und Institutionen stellen sich vor

Die Stadtkirche selbst wird erstmalig in die Veranstaltung miteinbezogen und eine Turmbesteigung angeboten. Das Forum Stadtkirche konnte zudem als neuer Partner gewonnen werden. Vor Ort verständigten sich die Teilnehmer des Planungstreffens auch auf die jeweiligen Standbereiche. Bei der Zuordnung werde auf Abwechslung und eine gute Mischung geachtet, heißt es. Der Kinder- und Jugendtag hat sich diesmal das Thema "Licht" als Leitmotiv gegeben. Das passe auch zur Jahreslosung der UNESCO, die 2015 als das "Internationale Jahr des Lichts" begeht. Die teilnehmenden Vereine und Organisationen sind daher aufgerufen, das Thema Licht in ihre Aktionen auf dem Kinder- und Jugendtag mit einfließen zu lassen. Das Feld der Teilnehmer wächst stetig. Nach und nach kommen immer weitere Anmeldungen hinzu. Schließlich ist der Kinder- und Jugendtag, den der Stadtjugendring in Kooperation mit der Jugendpflege und dem Sponsor Stadtsparkasse organisiert, für Vereine und Institutionen eine ideale Gelegenheit, sich vorzustellen. Bevor es am 19. September ernst wird, gibt es am 7. September noch ein finales drittes Planungstreffen, auf dem dann die Abläufe endgültig festgezurrt werden. In Sachen Verpflegung ist bereits eine Entscheidung gefallen. Eine Schülerfirma soll den Job übernehmen.

aus: "Wunstorfer Stadtanzeiger" vom 13.06.2015

Jetzt Zuschüsse beantragen

Neue Richtlinie tritt in Kraft / Rahmenvereinbarung beitreten

WUNSTORF (mk). Die Stadt Wunstorf vergibt wieder Zuschüsse für die Jugendarbeit in den Jugendgruppen und Vereinen. Zuschussberechtigte Maßnahmen sind neben den Jugendlagern und -fahrten auch Aus- und Fortbildungen von Jugendleitern (Juleica), Projekte der offenen Jugendarbeit, Materialbeschaffungen sowie internationale Begegnungen in Wunstorf. Für jede Maßnahme muss ein eigener Antrag ausgefüllt werden. Die Anträge müssen bis zum 31. März unterschrieben eingereicht werden beim Stadtjugendring Wunstorf, z.Hd. Volker Böhm, Sterntaler Straße 19, 31535 Neustadt. Daher können Anträge per Fax oder E-Mail nicht berücksichtigt werden. Die Bearbeitung und Verteilung der Zuschüsse hat der Stadtjugendring seit 1998 ehrenamtlich von der Stadt Wunstorf übernommen. Das aktuelle Antragsformular und die städtischen Förderrichtlinien können von den Internet-Seiten des Stadtjugendringes herunter geladen werden. Auf Vorschlag des Stadtjugendrings Wunstorf haben Politik und Verwaltung die "Richtlinien über die Zahlung von Zuschüssen der Stadt Wunstorf im Rahmen der Jugendarbeit an Wunstorfer Jugendgruppen" in einigen Punkten mit Wirkung am dem 1. Januar 2015 geändert. So können nun zum Beispiel kürzere Freizeiten bezuschusst werden und Projekte müssen umfangreicher dokumentiert werden. Die neuen Richtlinien sowie eine Gegenüberstellung / Synopse zur alten Richtlinie ist im Internet zu finden. Auf Wunsch des Fachbereiches Jugend der Region Hannover hat Politik und Verwaltung aber auch eine Regelung aufgenommen, wonach Jugendgruppen nur noch dann Zuschüsse erhalten können, wenn sie der Rahmenvereinbarung gemäß Paragraph 72a SGB VIII der Region Hannover beigetreten sind.

aus: "Wunstorfer Stadtanzeiger" vom 28.03.2015

Weniger Veranstaltungen in diesem Jahr

Forum Stadtkirche präsentiert neues Programm /
Los geht es im Juni

WUNSTORF (tau). Das Programm für die Stadtkirche steht. Es sind weniger Veranstaltungen als sonst, so Walter Ehrlich, 1. Vorsitzender des Vereins Forum Stadtkirche. Das ist zum einen der Renovierung der Stadtkirche geschuldet, aber auch Überlegungen, die in der Zwischenzeit angestellt worden sind. Dazu traf sich der Verein mit anderen Kulturträgern wie Stadtjugendring, Kunstschule, Musikschule, Kunstverein, Kulturring, Heimatverein, Stiftung Rotes Lehmhaus, Kultur im Bürgerpark und den Kirchengemeinden zu gemeinsamen Gesprächen. Die soll es auch in Zukunft geben, dann auch mit dem neuen Ersten Stadtrat, der für Kultur zuständig ist. Es gehe darum, die Zusammenarbeit zu vertiefen und abzustimmen, wie man mit den kulturellen Angeboten die gewünschte Zielgruppe besser erreichen kann. Das Forum Stadtkirche möchte dabei seinem Namen gerecht werden und Forum sein für andere Kulturschaffende. Dennoch wird es auch eigene Veranstaltungen geben. Los geht es nach der Renovierung der Stadtkirche am 18. Juni mit Musica Del Paradiso. Das Projekt beschäftigt sich mit jüdischer, christlicher und islamischer Musik sowie Lyrik.

Neu ist die Stille Stunde, die es nach der Sommerpause immer Donnerstags um 18.30 Uhr geben soll. Sie wird von Nikolaus Joseph organisiert und bietet die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und sich dem Trubel des Alltags zu entziehen. Zuvor wird Kunst im Turm und in der Kirche mit interessanten Werken am 5. Juli eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 26. Juli geplant. Einmal im Monat soll unter der Überschrift "Geistreich" ein philosophischer Gesprächsabend im Roten Lehmhaus stattfinden. Hier soll es weniger um die Lehren großer Denker gehen, als um moralische Auswirkungen aktueller Fragestellungen. "Philosophieren bedeutet Debattieren mit begründeten Argumenten und kultivierte Streitgespräche zur Freude am Erkenntnisgewinn zu führen", heißt es im Programm. Das Forum Stadtkirche wird sich auch am Kinder- und Jugendtag (19. September) beteiligen. Die Kirche und der Turm werden dann geöffnet haben. Ein Begleitprogramm ist noch in Arbeit. Die Herbstreihe beschäftigt sich mit dem Thema Widerstand, Toleranz und Frieden und erinnert an Dietrich Bonhoeffer, der 1945 im KZ Flossenbürg ermordet wurde. Ein zweiter Abend wird sich um die weniger bekannten Menschen drehen, die aufgrund ihrer kritischen Haltung von den Nazis verfolgt und umgebracht wurden. Zum Abschluss der Reihe steht dann das Thema Flüchtlinge und Vorurteile auf dem Programm. Mit dem traditionellen Adventsmarkt endet das Veranstaltungsjahr. Foto: tau

aus: "Wunstorfer Stadtanzeiger" vom 14.03.2015

Sozialarbeit kommt weiter voran

Mitarbeiter der Stadt und der Arbeitskreis Asyl und Integration lernen sich kennen

WUNSTORF (tau). Das Thema Flüchtlinge wird hauptsächlich unter dem Aspekt der Unterbringung betrachtet. Doch wie geht es weiter? Wer betreut die Familien und hilft ihnen dabei, sich im Alltag zurecht zu finden? Der Beantwortung dieser Fragen stellen sich die beiden städtischen Mitarbeiter Jörg Albrecht und Anne-Katrin Vorbrodt. Sie sind für die Flüchtlingssozialarbeit zuständig, stehen aber noch am Anfang, wie sie beim Treffen des ehrenamtlich tätigen Arbeitskreises Asyl und Integration mitteilten.

Mehr Vernetzung soll es geben und bestehende Institutionen eingebunden werden. Auf diese Weise lasse sich mehr bewegen, so Albrecht. Im Augenblick arbeitet das Team an einem Flyer, der statt vieler Worte, verständliche Bilder enthalten soll. Dennoch: Ganz ohne Text geht es aber auch hier nicht. Erklärende Begriffe, die in zehn Sprachen übersetzt sind, werden integriert.

Ein Teil der Arbeit wird auch der Austausch mit Kollegen aus Nachbarkommunen sein. Viermal im Jahr finden jetzt Treffen statt, um über Erfahrungen und Konzepte zu diskutieren. Die beiden Wunstorfer Sozialarbeiter werden sich im Integrationsbeirat, der am 10. März um 18 Uhr im Rathaus tagt, noch einmal vorstellen.

Unterm Strich ist aber weiterhin ehrenamtliches Engagement gefragt. Denn zwei Mitarbeiter können die Herausforderung Flüchtlingsbetreuung nicht allein stemmen. Der Arbeitskreis Asyl und Integration ist daher auch weiterhin im engen Kontakt mit den Familien und weist den Weg zu wichtigen Einrichtungen. Eine Liste mit Anlaufstellen und Ansprechpartnern ist nun fertig. Ein großes Problem stellt die Sprachbarriere dar. Die einfachsten alltäglichen Dinge zu erklären wie zum Beispiel Mülltrennung, koste viel Zeit, berichtete eine ehrenamtliche Betreuerin. Mehr Sprachkurse und Unterstützung von offizieller Seite seien daher notwendig.

In Vorbereitung ist unterdessen eine Internetseite des Arbeitskreises, auf der eine Rubrik mit Hinweisen und Erfahrungen erstellt werden könnte, aber auch Platz bietet für Suchanfragen. Ein kleiner Orga-Kreis wird sich mit dem Aufbau der Internetseite beschäftigen.

Der Kinder- und Jugendtag am 19. September in der Innenstadt könnte ebenfalls als Plattform dienen, um Flüchtlingsfamilien die Integration zu erleichtern. Denn neben der Sprache spiele auch die Freizeitgestaltung eine wichtige Rolle, sagte Diplom-Pädagoge Volker Böhm vom Stadtjugendring. Er hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis und neue Ideen.

Bis zum September muss die Stadt 176 Flüchtlinge aufnehmen. Eine Erhöhung der Aufnahmequote ist wahrscheinlich. Aus diesem Grund hat die Verwaltung auch das Gespräch mit Wohnungseigentümern und Vermietern gesucht.

Das Interesse an einer Veranstaltung im Rathaus war groß. Ob das auch in die Bereitschaft mündet, Wohnungen für die Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung zu stellen, muss sich erst noch zeigen. Sukzessive würden aber immer wieder Wohnungen angeboten, teilt die Stadt mit. Foto: tau

aus: "Wunstorfer Stadtanzeiger" vom 05.03.2015

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